Sonntag, 13. September 2015

Die Auserwählten - Kill Order

Die Auserwählten - Kill Order
James Dashner


13 Jahre bevor Thomas ins Labyrinth kam:
Unerträgliche Hitze, radioaktive Strahlen und riesige Flutwellen – das Land liegt brach. Jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben. Mark und seine Freunde irren durch verlassene Städte auf der Suche nach einem Ort, an dem sie bleiben können. Als sich ein Hubschrauber nähert, glauben sie an Rettung. Doch sie werden beschossen, mit infizierten Pfeilen, die einen Virus verbreiten. Wer tut den Menschen so etwas an? Mark und seiner Truppe bleibt nicht viel Zeit das herauszufinden, denn der Virus mutiert und wird zur tödlichen Gefahr …


Leute, - ich bin so fertig! Das Ende, die Kapitel, das Buch... Sollte jemand irgendwann eine Definition für Spannung, Nervosität, Neugier und/oder Aufregung suchen; hier ist sie: Die Auserwählten
Mal im Ernst, in diesem Buch gibt es zwei Sorten von Kapiteln. Einmal die, bei denen der letzte Satz der Schubs ins nächste Kapitel ist, weil man vor Nervosität und Aufregung die Neugier auf das was folgt nicht unterdrücken kann und man einfach weiter lesen muss! Und dann gibt es noch die Kapitel, bei deren Anfang man in einer wunderschönen Hochphase des Glücklich Seins ist, alles ist gut, alle Charaktere leben noch, nichts schlimmes passiert und dann kommt der Rest vom Kapitel: die Tiefphase, alles läuft den Bach runter, Mark und seine Freunde werden gejagt, halb tot geprügelt und der Leser ist nur noch ein reines Nervenbündel! - Und das bis man das Buch durch hat!

S.74
Doch bereits aus einer beträchtlichen Entfernung schlug den beiden ein grauenhafter Gestank nach Verwesung entgegen. es war unerträglich.
Und damit beginnt das Abenteuer erst so richtig!

S. 313
"Ein Transvice?", wiederholte Mark. "Und was macht man damit?"
"Damit kann man Menschen in Luft auflösen."
Puff! Menschlein futsch! - Diese Waffe ist einfach nur der Burner!

Achtung Spoiler!
S. 355
Alec zögerte keinen Augenblick. Er zielte und feuerte einen letzten Schuss aus seinem Transvice ab.
Lanas Leiden endete in einer grauen Nebelwolke.
Und das ist nur der Vorgeschmack auf das was folgt.

S. 441
Danksagung: [...] Ich habe noch viele Bücher in meinem Kopf und hoffe, dass wir noch lange Freunde bleiben können. [...]
Das hoffe ich auch und glaub mir, ich nehme dich beim Wort! Gute Dystopien haben in Zeiten von Die Tribute von Panem und Divergent bzw. Die Bestimmung einfach Seltenheitswert! Klar, ich finde "Die Tribute von Panem" auch cool und "Divergent" ist auch ganz nett, allerdings ist das Thema schon so ausgelutscht. Immer wieder irgendwelche Teens die in einer Kuppelwelt oder Ähnlichem leben, gegen die Regierung rebellieren und feststellen, dass hinter dem Zaun ihres Lebens auch noch eine Welt existiert... Da lobe ich mir wirklich James Dashner mit seinen Büchern, die sind einfach anders und noch spannend, packend und sehr gut dazu!

Fazit:
Warum schreibe ich eigentlich noch ein Fazit? Es ist doch alles gesagt oder?! Selbstverständlich bekommt das Buch von mir fünf von fünf Sternen! Vielleicht sollte ich noch anmerken das wir uns alle regelmäßig die Hände waschen sollten und gut auf unsere Gesundheit achten sollten! Mit dem Brand ist nicht zu spaßen! Die Cranks waren echt krass drauf!

Ansteckungsgefahr der Krankheit "Süchtig nach Die Auserwählten und Co. von James Dashner" sehr hoch:
Die Auserwählten - Kill Order
Seid ihr auch schon infiziert? :-D Ich schon seit Die Auserwählten - Im Labyrinth

LG
Isana

P.S. Danke an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar!

Kommentare:

  1. Okay, deine Rezension lässt sich wie ein Dashner lesen. Ich finde auch, dass bei der Fülle an Dystopien vieles einfach nur noch abgekupfert wird. Ich meine, Panem war ein Brüller. Was danach kam, fand ich auch schon irgendwie recht nachgemacht. Aber Kill Order muss ja wirklich der Hammer sein - ich werde morgen sofort mit dem Lesen anfangen!!

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    1. Das Ende ist so bitterböse (gut) und hach *seufz*... Ich will mehr! ;-) Bin gespannt was du zum Buch sagst!

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