Donnerstag, 3. September 2015

Die Sturmjäger von Aradon - Feenlicht

Die Sturmjäger von Aradon - Feenlicht
Jenny-Mai Nuyen

Der Handel mit Lirium, dem Zauber der Berge, Wälder und Flüsse, hat die Menschen von Aradon reich gemacht. Mit Lirium bringen sie das Zwergenvolk um ihr Gold, knechten die Trolle und umwerben die Feen. Doch jetzt droht Aradon ein magischer Krieg. Das Alte Volk, einst Herrscher über alle Völker der Erde, hat fünf Dämonen auserwählt, um die Menschen für ihren Missbrauch der Magie zu bestrafen. Im Auftrag der Magier bricht die Sturmjägerin Hel auf, die Auserwählten aufzuhalten. Bis einer der Dämonen ihr das Leben rettet und sie vor eine schreckliche Entscheidung stellt: zwischen dem Hass auf ihren Feind und ihrer Liebe zu ihm.

Die Inhaltsangabe klingt viel epischer als das Buch eigentlich ist und das ist schon schade, weil ich mir wegen der Inhaltsangabe schon was von dem Buch versprochen habe... So, na ja, mehr ein Buch für zwischendurch, für heiße Sommertage oder wenn man mal keine Zeit für "anspruchsvollere" Bücher hat.
Aber mal von vorne: Ich war ja schon sehr neugierig auf das Buch und eine Freundin von mir hat es mir auch empfohlen, allerdings mit der Anmerkung der zweite Band sei besser... Der Anfang ist voll in Ordnung, man lernt Hel in ihrer gewohnten Umgebung kennen, damit anschließend alles zusammenbricht und Hels Leben wortwörtlich nur noch ein Haufen Wrackteile ist. Kurzdarauf lernt man Mercurin kennen, cooler Typ, wobei er mich die ganze Zeit über an einen kleinen Bruder erinnert hat. Was jetzt nicht negativ aufzufassen ist, er war halt süß und goldig wie es halt nur kleine Brüder sein können. Nichts falsch an der Sache, höchstens das er erst am Ende des Buches wieder auftaucht und plötzlich einen Charakter wie der typische "Bad Boy" hat, halt harte Schale weicher Kern und so ein Gedöns. Dann macht er noch einen auf böser Dämon und "Ich bringe dich um, wenn wir uns das nächste mal treffen!" Ich denke mir dann halt: Super, sind das dann bis zum nächsten Treffen auch wieder 250 langweilige Seiten übers Reisen? Und das ist mein großes Problem mit dem Buch. Der Anfang ist cool, die Mitte nicht und das Ende versucht nochmal was zu retten. 250 Seiten begleitet man Hel durch das lebendige Land und nichts als Langeweile, vielleicht noch ein, zwei spannende Stellen, das war es dann auch schon für mich. Ich denke man hätte hier eindeutig mehr rausholen können, mehr Spannung und Action. Das Ende verspricht halt noch Action und Spannung für den zweiten Band, da denke ich aber, das es insgesamt auch für einen Band gereicht hätte, der besser sein könnte, als es jetzt der erste Band war.

Fazit:
Wie schon erwähnt: ein Buch für zwischendurch. Ich gebe "Feenlicht" drei von fünf Sternen und hoffe der zweite Band wird mir besser gefallen, auch wenn ich im Moment nicht wirklich Lust darauf habe ihn zu lesen. Er wird also so schnell auch nicht bei mir ins Regal einziehen...

Feenlicht

Jenny-Mai Nuyen

LG
Isana

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