Samstag, 9. April 2016

Wie Schnee so weiß

Wie Schnee so weiß
Marissa Meyer


Das kann Königin Levana, Herrscherin des Mondes, nicht dulden: Ihre Stieftochter, Prinzessin Winter, wird täglich schöner und ihr Zauber immer mächtiger! Wütend zwingt die böse Königin sie dazu, sich das Gesicht mit Schnitten zu verunstalten – doch die Narben können Winters Schönheit nichts anhaben. Schließlich versucht Levana sogar, sie umbringen zu lassen. Da fasst Winter einen verzweifelten Plan: Sie muss die rechtmäßige Thronfolgerin Selene finden, um gemeinsam mit ihr die böse Königin zu stürzen …

Achtung: Spoiler

Das Buch finde ich, trotz seiner kleinen Fehler, großartig! Die Autorin hat mir bewiesen, dass sie sich verbessern kann... Bei diesem Buch habe ich mich besonders auf Winter gefreut, die als Charakter vollkommen aus der Reihe tanzt und ganz anders ist. - Sie hat sich nämlich vor Jahren gegen ihrer lunarische Gabe entschieden und sie seitdem nicht mehr benutzt, das halt ziemlich üble Halluzinationen zur Folge hat und lassen sie wirklich wie eine Irre wirken, obwohl sie auch eine sehr starke Person ist, da sie ja sich gegen ihre Gabe entschieden hat und sich weigert andere zu manipulieren.
Die Autorin schreibt super flüssig und sorgt hin und wieder für eine spannende Atmosphäre, da es sich aber um eine Märchenadaption handelt und das Buch einfach perfekt zur Sparte Mädchenjugendbuch (ich hoffe, ihr wisst was ich meine) passt, war das ja klar, das es ein Happy End gibt... Ein trauriges/böses Ende hätte mich sehr (positiv) überrascht und der Reihe ein zuckersüßes Sahnehäubchen aufgesetzt, so ist das Törtchen zwar lecker, aber ohne Sahnehäubchen... - Nun wie schon gesagt, Winter ist mir sehr ans Herz gewachsen und auch hier finde ich es schade, dass sich die Handlung, meiner Meinung nach, zu wenig auf Winter und Jacin konzentriert. Aber dafür legt die Autorin auch ein Augenmerk auf Cress und Thorne, die sich mit ihren Gefühlen füreinander recht sicher sind, aber nicht wissen, wie sie das mit ihrem Gegenüber händeln sollen, was mir auch gut gefallen hat. Zu Scarlet und Wolf brauche ich eigentlich nichts zu sagen, die waren spitze ;-) Aber Cinder und Kai waren immer noch so schlimm wie im letzten Band, die haben echt lange gebraucht... Mund aufmachen und reden hilft bekanntlich, aber davon haben die Beiden wohl noch nichts gehört...
Levana finde ich, war eine super Antagonistin, zu schade eigentlich, dass sie gegen Ende etwas zu sehr ins Theatralische und Hysterische abgerutscht ist, ich glaube ihre Schwester Channary hatte das besser drauf. Deswegen werde ich mir auch irgendwann noch Fairest besorgen, da ich denke, dass Channary eine großartige Antagonistin abgeben wird!

Fazit: (Spoilerfrei)
Das Buch bekommt von mir fünf von fünf schneeweiß funkelnde Sterne, da die Autorin mir gezeigt hat, dass sie Potenzial hat und sich wirklich verbessert hat! - Im Großen und Ganzen eine wirklich schöne Reihe, die mir insgesamt zwar nicht ganz so liegt, aber dennoch schön ist. - Ich bin halt eher eine Mord-und-Totschlag-Leserin ;-) als eine Friede-Freude-Eierkuchen-Leserin.

Wie Schnee so weiß

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