Mittwoch, 11. Mai 2016

Willkommen in Night Vale

Willkommen in Night Vale
Joseph Fink, Jeffrey Cranor


Jackie Fierro betreibt schon lange das örtliche Pfandhaus in Night Vale. Eines Tages verpfändet ein Fremder einen Zettel, auf dem in Bleistift die zwei Worte »King City« geschrieben stehen. Jackie hat sofort ein merkwürdiges Gefühl. Kaum ist er in Richtung Wüste verschwunden, erinnert sich niemand an ihn – aber Jackie kann das Papier nicht mehr aus der Hand legen. Zusammen mit der alleinerziehenden Mutter eines jugendlichen Gestaltwandlers geht Jackie daran, das Rätsel von »King City« zu lösen. Ihr Weg führt die beiden in die Bibliothek von Night Vale, die allerdings noch kaum jemand wieder lebend verlassen hat ...

Dieses Buch gefällt mir wirklich ausgesprochen gut! Der Schreibstil ist zu Beginn sehr gewöhnungsbedürftig, vor allem da solche Bücher, glaube ich, doch sehr selten und einzigartig sind und das erste seine Art ist, das ich gelesen habe :-) Aber wie der Schreibtsil seine Zeit zum Gedeihen und Angewöhnen brauchte, hat auch die Geschichte Zeit gebraucht um sich zu entwickeln und aufzublühen. Während ich am Anfang mit Interesse das Geschehen verfolgt habe und hin und wieder geschmunzelt habe, lächelte und kicherte ich ab der Hälfte fast durchgehend :-D Night Vale und seine Bewohner sind einzigartig und abgedreht. Besonders Cecil und Carlos haben es mir angetan! Auch die eine Kellnerin im Diner der überall aus dem Körper Zweige wachsen und die jedes Mal bluten, wenn sie irgendwo anstößt und etwas vom Zweig abbricht. Die finde ich auch sehr - interessant (?). ;-)

Insgesamt war zwar die Geschichte doch recht schlicht, aber die Art wie sie erzählt wird und in welcher Welt (eigentlich Stadt) spielt, macht für mich das Buch so besonders! Es zu lesen war köstlich! So wunderbar abgedreht und skurril, so ganz anders als das was ich sonst lese! Realitäten verschwimmen, blutrünstige Bibliothekare fallen hungrig über Leser her, ein Radiomoderator der über alles Bescheid weiß und bei dem ein Praktikum tödlich enden kann, Engel namens Erika deren Existenz illegal ist...
Zur allgemeinen Unterhaltungsliteratur (Urban Fantasy) würde ich es nicht zählen, dafür ist es zu anders und zu skurril, zu Night Vale eben. Entweder man mag es oder man mag es nicht. Mir jedenfalls hat es gefallen *-* 

S. 368: "Night Vale ist super verrückt", sagte Josh.
"Auf die beste aller Arten verrückt", sagte Jackie.

Fazit:
Ich! Will! Mehr! Night Vale!
Das Buch bekommt von mir fünf von fünf Sternen! ⭐️💜

Willkommen in Night Vale

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