Dienstag, 27. September 2016

Solitaire

Solitaire
Alice Oseman
 
Die sechzehnjährige Tori Spring hat das Gefühl, dass sie sich zwischen Weltschmerz, Erfolgsdruck, dem Zwang, ihre Zukunft planen, sich selbst finden und jetzt eigentlich die beste Zeit ihres Lebens haben zu MÜSSEN, verliert. Dass sie kurz davor ist, zu zerbrechen an der Gleichgültigkeit der Welt. Dass sich daran auch im neuen Jahr nichts ändern, dass wieder nichts passieren wird. Und dann passiert doch etwas: Tori trifft auf Michael Holden. Eigentlich verkörpert Michael mit seinem Enthusiasmus und der schwarzen Hipster-Brille all das, was Tori verachtet, und dennoch ist sie fasziniert von seiner überschäumenden Lebensfreude und seiner Neugier auf die Welt. Und es gibt Solitaire, eine anonyme Schülergruppe, die seit Kurzem Toris Schule in Atem hält. Anders als alle anderen fragt Tori sich, was und wer wirklich hinter Solitaire steckt.
 

Das Buch durfte ich mir von der
Buchhandlung meines Vertrauens ausleihen! :-)
Das was ich den Rezensionen auf LB und Amazon entnehmen konnte, liebt (oder mag) man das Buch oder man hasst es. Ich würde mich der Kategorie mögen zuordnen. Ich habe nicht viel von diesem Buch erwartet und mehr oder weniger aus Langeweile und aus einer gewissen Neugierde heraus nach dem Buch gegriffen und es meinem kleinen Stapel (!!!) an Currently Reads hinzugefügt. Ich habe halt nach dem richtigen Buch zum Abschalten und um auf andere Gedanken zu kommen gesucht. Musik und Serien lenken zwar auch ganz gut ab, aber ein Buch das mich bei der Stange hält, fegt meinen Kopf besser leer und füllt ihn in der Regel auch wieder mit neuen Gedanken und dann auch mit Gedanken zum Buch, wenn es mich sehr berührt. Hat es aber nicht, es hat mich nur ganz gut unterhalten. Das war dann auch schon fast alles Gute. Fast. Charlie, Toris Bruder ist mir der liebste Charakter von allen gewesen. Ich finde, ihn kann man einfach nur lieb haben! :-)
Lucas war mir unsympathisch, genauso wie Michael, sehr seltsame Typen!
 
So. Bei Tori dachte ich, dass das ganz nett werden könnte, aber die kriegt ja auch nichts auf die Reihe außer rummeckern und sich beschweren wie böse und ignorant wir alle sind. Nur sie natürlich nicht, sie macht alles besser. Pustekuchen! Chronisch depressiv zu sein hat nichts mit Welt verbessern zu tun. Ein Besuch beim Psychotherapeuten hätte ihr sicherlich ganz gut getan, besser als alles auf einer einzelnen Person abzuladen, die Überraschung! auch Probleme hat! Das klingt jetzt vielleicht hart, aber manchmal musste ich einfach verzweifelt mit dem Kopf schütteln.
Solitaire ist natürlich eine aus dem Ruder gelaufene Liebeserklärung, die mal total offensichtlich war, genauso wie der Gründer von Solitaire... Also spannend oder überraschend war das für mich nicht.
 
Fazit:
Da ich nicht in Jubelschreie ausgebrochen bin und auch keinen Tobsuchtsanfall hatte, gibt es von mir drei von fünf Sternen.
 

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