Freitag, 3. März 2017

Caraval

Caraval
Stephanie Garber


Format: Hardcover

Seiten: 416 Seiten

Preis: 12,99£

Erscheinungsdatum: 31.01.2017

Verlag: Hodder & Stoughton

ISBN: 9781473629141

Inhalt: Welcome to Caraval, where nothing is quite what it seems.
Scarlett has never left the tiny isle of Trisda, pining from afar for the wonder of Caraval, a once-a-year week-long performance where the audience participates in the show.
Caraval is Magic. Mystery. Adventure. And for Scarlett and her beloved sister Tella it represents freedom and an escape from their ruthless, abusive father.
When the sisters' long-awaited invitations to Caraval finally arrive, it seems their dreams have come true. But no sooner have they arrived than Tella vanishes, kidnapped by the show's mastermind organiser, Legend.
Scarlett has been told that everything that happens during Caraval is only an elaborate performance. But nonetheless she quickly becomes enmeshed in a dangerous game of love, magic and heartbreak. And real or not, she must find Tella before the game is over, and her sister disappears forever. (Quelle)

Meine Meinung: Der Beginn ist recht interessant, auch wenn von dem magischen Flair Caravals noch gar nichts zu spüren ist. Man lernt nicht nur die beiden Schwestern kennen, sondern auch ihren gewaltätigen Vater, sowie die Beziehung in der die drei zueinander stehen. Scarlett ist eher vorsichtig und bedacht, früher war sie wohl einmal genauso selbstsicher und träumerisch wie ihre Schwester Tella, aber die Beziehung zu ihrem Vater hat sie sehr stark verändert. In ihrer Kindheit hat sie die Geschichten ihrer Großmutter über Caraval geliebt und konnte sich nichts Schöneres vorstellen, als selbst einmal Caravl zu besuchen. Heute jedoch wünscht sie sich und ihre Schwester nur in Sicherheit und setzt daher all ihre Hoffnungen in die von ihrem Vater arrangierte Ehe. Denn ihr Zukünftiger verspricht ihr, sie und Tella vor ihrem Vater zu beschützen. - Tella ist ganz anders als Scarlett. Sie ist selbstsicher, abenteuerlustig und immer auf der Suche nach Spaß. Deswegen ist auch sie diejenige die die Reise nach Caraval veranlasst und nicht Scarlett. Ich muss aber gestehen, dass ich Tella sehr oft sehr nervig fand. Vieles mag auf Unwissenheit beruhen, da Scarlett Geheimnisse (über ihren Vater und seine Gewaltätigkeit) vor ihr hat, aber Tella wirkte auf mich sehr oft sehr ignorant und rücksichtslos. Beim Ende wäre ich an Scarletts Stelle wohl ausgeflippt ^^ Aber gut, es war zu verkraften, da Tella die meiste Zeit über sowieso "versteckt" war. - Der Vater der beiden Schwestern ist gewaltätig und verprügelt die beiden regelmäßig. Das sagt eigentlich schon alles über seinen Charakter aus. Laut Scarlett soll er mal lieb gewesen sein, aber nachdem ihre Mutter verschwand, ist das wohl den Bach runter gegangen. Jedenfalls ist er wahnsinnig unsympathisch. Zwischendurch hat auch er mal die Nerven verloren, was mir als Leser zeigte, dass er eigentlich ein schwacher Mann ist. - Scarletts Verlobter fand ich übrigens auch sehr unsympathisch. - Bei Julian wusste ich nie wirklich was ich von ihm halten sollte, mal misstraute ich ihm, mal traute ich ihm voll und ganz und ständig "Remember it's only a game!". - Legend entspricht voll und ganz dem Spruch: "Nichts ist, wie es scheint." Letztendlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass er mir nicht ganz geheuer ist, denn er ist brilliant, verrückt, unsympathisch, diabolisch. Ja, alles auf einmal.


Als Scarlett und Julian dann endlich Caraval erreichen, geht der Spaß erst richtig los und das meine ich nicht ironisch! Caraval ist absolut abgefahren! Dort gibt es Ballkleider die nach Lust und Laune ihre Gestalt, den Schnitt und die Farbe ändern. Die offizielle Währung sind Wünsche, Geheimnisse, Lebenszeit... Von noch mehr magische Kleider über Wahrsagungen und Zaubertränke gibt es in Caraval allesmögliche zu kaufen. Und soweit ich es den Beschreibungen entnehmen konnte, ist Caraval wohl sehr schön. - Besonders gut hat mir die verdrehte und überraschende Handlung gefallen. Ich wusste wirklich nie was als nächstes passiert und auch das Ende war ein Ende erster Sahne, auch wenn ich an dem ein oder anderen etwas zu meckern hätte. Aber dann würde ich spoilern.

Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat, war Tellas zeitweise nervenaufreibendes Verhalten und das ich nicht gänzlich Zugang zur Geschichte gefunden habe, was aber vielleicht an meinen Englischkenntnissen liegt. Des Weiteren habe ich auf YouTube gelesen, dass die Beziehung die die Schwestern zu ihrem Vater haben, nicht der Realität entspricht. Gut, dass kann ich nicht beurteilen und wahrscheinlich kommt das dann auch immer auf die Personen und ihre Charakterzüge an, wie sich solch eine schwierige Beziehung gestaltet. - Wenigstenst ist Scarlett am Ende über sich hinaus gewachsen!

Fazit: Vier von fünf Sternen für eine zauberhafte und fesselnde Geschichte, bei der man nie vergessen sollte: es ist nur ein Spiel! ;-) Diesem Buch werde ich noch eine zweite Chance geben, allerdings auf Deutsch! ^^

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