Freitag, 7. Juli 2017

(Filmreview) Wonder Woman

Bewertung: 4/5 Sternen


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Inhalt: Diana wächst auf Themyscira, der Insel der Amazonen, auf, ohne zu wissen, dass sie weit mehr ist als die Prinzessin der Amazonen. Und als sie Steve Trevor rettet, erfährt sie von dem Krieg der die Welt zu überziehen droht, hervorgerufen von Ares. Also macht sie sich mit Steve auf in die Welt der Menschen, um Ares zu finden, zu töten und den Krieg somit zu beenden.
 Meine Meinung: Als ich den Trailer zum ersten Mal sah, war ich noch ziemlich skeptisch. Dann kamen die ersten sehr begeisterten Rückmeldungen, wie absolut toll und feministisch dieser Film sei. Na gut. Schauen wir uns das ganze Mal an... Außer einem Batman-Film, drei Staffeln Arrow hatte ich bisher noch nicht so viel zu tun mit DC. Aber dieser Film hat in mir hohe Erwartungen hervorgerufen: Gal Gadot die während der Dreharbeiten im fünften Monat schwanger war, erste Superheldin der ein Film gewidmet wird, weibliche Regisseure (Regisseurinnen), ganz viel Frauenpower.
Und ja, definitiv ja! Der Film ist voll von großartiger Frauenpower! So viele Frauen die mit Kriegsgebrüll durch die Luft gewirbelt sind und Speere und Schwerter geschwungen habe, Pfeile die laut surrend immer ihr Ziel gefunden haben! Es war wirklich, wirklich super! Ich war ganz euphorisch bei den Kampfszenen als Wonder Woman aka. Diana wirbelnd, fliegend, springend, rennend, schreitend ihre Feinde alle nieder gestreckt hat! Und die Musik dazu war episch! Die Inszenierung bombastisch! Ich komme gar nicht mehr aus dem Schwärmen heraus! Zwischendurch wäre ich am liebsten aufgesprungen und hätte laut gejubelt bzw. mit den Füßen auf den Boden getrommel und die Hände in die Luft gestreckt und gejubelt. Aber ich war ja in einem Kinosaal... ^^

Leider hat Wonder Woman auch eine kleine Schwäche namens Vorhersehbarkeit. Bezüglich ihres "wahren Ichs" hatte ich schon meine Vermutungen, außerdem fand ich es ziemlich offensichtlich das Ludendorf nicht Ares ist, genauso wie Steve's Ende... Zusätzlich fand ich es sehr schade, dass Ares keine Frau war. Klar, ist er der Gott des Krieges, männlich, blablabla... aber er hätte ja die Gestalt einer Frau annehmen können (wie zB DrPoison ;-p) dann hätten wir nicht nur geballte Frauenpower und eine Superheldin, wir hätten so gar eine super Antagonistin gehabt. So nur einen Griechen mit Schnauzer *schauder* Schade.

Fazit: Ein Film der mich begeistert hat. Der mit Frauenpower, super Kampfszenen und epischer Musik punkten konnte! Aber dennoch ein paar kleine, leider etwas störende Schwächen hatte und auch keineswegs feministisch auf mich wirkte. Klar, eine Superheldin die sich in einer patriarchalischen Welt behaupten musste, aber na ja, feministisch würde ich das jetzt nicht nennen. Dennoch ganz klar zu empfehlen!


 

Kommentare:

  1. Ich habe mir erst heute Wondern Woman (gegen 3 Uhr nachts, hat sich definitiv gelohnt ...!) angeschaut und bin auch begeistert, dass DC endlich mal wieder ein guter Film gelungen ist ^^ Die Schlachten sind einfach nur super umgesetzt (AMAZONIAN SHIELD JUUUUUUMP <3). Allerdings war mein allergrößtes Problem ja, dass die mythologischen Hintergründe um Ares & co. nicht wie in den echten Mythen waren. Klar, es gibt künstlerische Freiheit und freie Interpretation und so, aber als Mythologiefan musste ich einfach nur ganz stark mit dem Kopf schütteln :D

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    1. Ja, die haben sich da wirklich viel Freiheit genommen. ^^ Schreibst du eine Filmreview?

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    2. Sobald ich noch eine Buchrezension fertig habe, will ich die Review schreiben. Wird wohl auch eine 4 von 5 Sternen Bewertung sein, denn alles in allem ist Wonder Woman einfach nur cool :D

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